Pinterest ist das Social Network der Zukunft! Beziehungsweise eines davon. Im Moment ist die Sprache ausschließlich von Tik Tok und natürlich – wie üblich – Instagram. Dabei ist Pinterest, gerade jetzt, mehr als nur einen Blick wert. Die Plattform steht für Do-It-Yourself und Inspiration für ein schönes Leben. Themen, die uns durch Corona besonders interessieren und noch in Zukunft interessieren werden. 

Do-It-Yourself für eine kaufkräftige Zielgruppe

Wir verbringen im Moment mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Viele nutzen die, um mal wieder etwas mit den eigenen Händen zu schaffen. Als Ausgleich für den stressigen Büroalltag und die viele Denkarbeit im Alltag. Das produzierende Gewerbe entschleunigt genauso wie die Post und die Verletzbarkeit der Wirtschaft wird deutlich. Es liegt nahe, anzunehmen, dass eine Abhängigkeit von Produzenten im Ausland in der Krise negative Auswirkungen haben kann und so besinnen wir uns wieder mehr auf uns. Ganz gleich ob aus idealistischen Gründen oder zum Entspannen. 

Aber: Ob es wirklich Sinn macht, Pinterest als Unternehmen für sich zu entdecken, hängt mitunter von der Zielgruppe ab. Deckt die sich nicht mit den Nutzern der Plattform, läuft die Kommunikation ins Leere. Pinterest-Nutzer sind zu 70% weiblich und 72% zwischen 18 und 44 Jahre alt. In Deutschland alleine gibt es 7 Millionen aktive Nutzer, die zu 30% kauffreudiger sind als Nicht-Pinterest-Nutzer. Dabei geben Pinterest-Nutzer weltweit im Schnitt 170$ pro Einkauf aus, der durch Pinterest seinen Anfang fand. Im Vergleich: Bei Facebook sind es durchschnittlich nur 95$.

Pinterest-Nutzer suchen nach deinem originellen Content

Wer Pinterest nutzt, sucht – anders als bei Tik Tok oder Instagram – nicht nach Original-Content von Nutzern, sondern von Unternehmen. Nach Inspiration fürs eigene zuhause in Form von Möbeln oder Dekoration, nach Kleidung oder modischen Accessoires. Sind sie erst einmal inspiriert, möchten sie die Produkte natürlich sofort erwerben, wofür Pinterest mittlerweile einige Unternehmensfunktionen geschaffen hat.

80% aller sogenannten Pins, also 80% des Contents, sind Repins. Bedeutet: Nur 20% ist neuer, origineller Content, der schließlich intensiv weiter verteilt wird. Produzierst du als Unternehmen genau diesen Content und das dazu in einer zur Plattform passenden Optik, kannst du dir sicher sein, dass du organisch schnell eine große Reichweite aufbauen wirst durch Nutzer, die deine Botschaft in die Welt tragen. Wenig verwunderlich deshalb, dass bereits 77% aller Pinterest-Nutzer durch das soziale Netzwerk auf neue Marken aufmerksam geworden sind.

In fünf Schritten zu einer erfolgreichen Marke auf Pinterest:

  1. Stelle deine Produkte in Form von hochwertigem eigenen Content vor
  2. Stricke DIY-Anleitungen um deine Produkte
  3. Poste Repins von Nutzern, die zu deiner Marke passen
  4. Optimiere deine Pins mit Schlagworten – Pinterest ist eine Suchmaschine
  5. Schließe dich mit anderen Marken mit derselben Zielgruppe zusammen und beteilige dich an Gruppenboards

Fazit

Pinterest hat nicht die Größe eines Tik Tok oder Instagram, aber: Pinterest wächst. Und: Wer nicht ausschließlich Produkte für Männer macht, findet auf Pinterest eine kaufkräftige Zielgruppe, die eigentlich nur darauf wartet, von Produkten inspiriert zu werden. Wenn du ihnen dazu noch um deine Produkte DIY-Anleitungen strickst, wirst du zu einer Pinterest-Lovebrand. Es gab noch nie eine passendere Zeit dafür. 

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